SG Saal-Riedenburg in der Schach-Oberpfalzliga erneut erfolgreich

In der dritten Runde der Schach-Oberpfalzliga hatte die SG Saal-Riedenburg beim Vorjahresdritten Bavaria Regensburg II anzutreten. Die Spielgemeinschaft zeigte sich erneut in guter Aufstellung und starker Form und gewann klar mit 5,5:2,5, wenn auch der Kampfverlauf etwas knapper als das Ergebnis war. Die Spielgemeinschaft steht jetzt mit 4:2 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und hat sich schon etwas Abstand zu den Abstiegsrängen verschafft. Bei 10 Mannschaften drohen drei Absteiger, da die Tabellensituation in der Regionalliga Nordostbayern derzeit auf zwei Oberpfälzer Absteiger hindeutet.

Die zwei Siege von Miroslav Palek und Katerina Palkova, die in scharfen Stellungen die Oberhand behielten, waren ein gutes Polster. Da Willy Weigert sich im Turmendspiel in ein Remis retten konnte, Bernd Rosacker seine Stellung in Zeitnot verlor und Marc Schmitz seinen Vorteil konsequent verwertete, war man beim 3,5:1,5 Zwischenstand dem Sieg schon recht nahe. Reinhard Blodig, der erneut eine Figur geopfert hatte, aber diesmal für zwei schwer zu bremsende Freibauern, holte den Siegpunkt. Björn Schmitz schien sich zwar in ein Remis gerettet zu haben, verlor dann aber doch im Turmendspiel. Auch wenn viele Zuschauer glaubten, dass Raul Schmidt nur noch ein Remis erreichen kann, zeigte er doch im Läuferendspiel seine gute Technik und fuhr den ganzen Punkt ein.

 Am 16.12.2018 ist die Spielgemeinschaft Saal-Riedenburg bei SV Oberviechtach zu Gast, dem derzeitigen Tabellenletzten.

Knapper Sieg der Jugend in der U20-Schach-Oberpfalzliga

In der ersten Runde der U20 Jugend – Oberpfalzliga hatte die SG Saal-Riedenburg den SC Tegernheim zu Gast. Die leicht favorisierten Gastgeber gewannen 2,5:1,5 und holten die ersten wichtigen Punkte für den erneuten Klassenerhalt.

Gut führte sich Vincent Blodig (Jahrgang 2010) in die Mannschaft ein. Als sein Gegner Damian Swientek zu viele Bauerngeraubt hatte, führte er den Mattangriff zielstrebig zum schnellen Ende. Sein Bruder Samuel hatte es am Spitzenbrett mit Carl-Gustav Haas zu tun, dem deutlich stärksten Gegenspieler. In der Eröffnung könnte er noch mithalten. Nach einem groben Schnitzer war die Partie allerdings verloren.

Moritz Hauer kam besser aus der Eröffnung und baute seine Vorteile konsequent zum Sieg aus, worauf Fabian Huber trotz Mehrbauern Remis spielte, um den Mannschaftssieg zu sichern.